„Die vergangene Hitzewelle hat das hessische Gesundheitswesen erneut an seine Grenzen gebracht. Rettungsdienste und Notaufnahmen arbeiteten vielerorts am Limit, in Frankfurt wurde sogar per Bundeswarnsystem vor der völligen Überlastung der Notfallversorgung gewarnt. Währenddessen zieht Gesundheitsministerin Stolz in ihrer Pressemitteilung eine ‚positive Zwischenbilanz‘ und spricht ihren Dank aus.
Wenn Einsatzkräfte im Rettungsdienst und bei den Feuerwehren sowie die Beschäftigten in den Krankenhäusern teils weit über ihrer Belastungsgrenze arbeiten, reicht ein öffentliches ‚Danke‘ einfach nicht aus. Das Gesundheitswesen muss endlich konsequent auf die Folgen der Klimakrise vorbereitet werden.
Bis heute hat die hessische Landesregierung keine Klimaanpassungsstrategie vorgelegt. Dabei sind Investitionen in klimaresiliente Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und einen starken Rettungsdienst dringend notwendig. Die Mittel aus dem Sondervermögen stehen dafür zur Verfügung, sie müssen jetzt auch eingesetzt werden.
Mit einer Kleinen Anfrage fragen wir die Landesregierung deshalb nach den konkreten Auswirkungen der Hitzewelle auf Rettungsdienste, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie nach den Konsequenzen, die sie aus den jüngsten Überlastungen ziehen wird.“
Unsere Kleine Anfrage finden Sie hier: https://t1p.de/7dcl8.